Vitamin D im Herbst und Winter: Was Sie wissen sollten
Vitamin D trägt unter anderem zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne sowie zu einer normalen Muskelfunktion bei. Einen großen Teil davon bildet der Körper selbst – mithilfe von Sonnenlicht auf der Haut.
Warum Herbst und Winter eine Rolle spielen
In Deutschland reicht die Sonne etwa von Oktober bis März nicht aus, damit die Haut nennenswert Vitamin D bilden kann. Über die Nahrung nehmen die meisten Menschen nur wenig Vitamin D auf.
Was empfohlen wird
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Jugendliche und Erwachsene einen Schätzwert von 20 Mikrogramm (800 IE) Vitamin D pro Tag – für den Fall, dass der Körper selbst kein Vitamin D bildet.
Ob Sie zusätzlich Vitamin D einnehmen sollten, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Die Verbraucherzentralen raten, Präparate vor allem bei einem ärztlich festgestellten Mangel einzunehmen. Häufiger betroffen sind zum Beispiel:
- Menschen, die selten draußen sind oder viel Haut bedecken
- ältere Menschen
- Menschen mit dunkler Hautfarbe
Säuglinge erhalten in Deutschland in der Regel eine Vitamin-D-Gabe über die Kinderarztpraxis.
Mehr ist nicht besser
Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert. Zu hohe Mengen über längere Zeit können zu einer Überdosierung führen.
| Wert | Menge pro Tag |
|---|---|
| DGE-Schätzwert ohne Eigenbildung (ab 15 Jahren) | 20 µg (800 IE) |
| Empfohlene Höchstmenge pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln (BfR) | 20 µg (800 IE) |
| Tolerierbare Gesamtzufuhr für Erwachsene (EFSA) | 100 µg (4.000 IE) |
Höher dosierte Präparate sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Kombinieren Sie nicht mehrere Vitamin-D-haltige Produkte auf eigene Faust.
Vitamin D aus Lebensmitteln
Vitamin D steckt vor allem in fettem Seefisch wie Lachs, Hering oder Makrele, außerdem in Eigelb und einigen Speisepilzen.
Weitere Informationen finden Sie bei der Verbraucherzentrale.